Parodontaltaschen sind tiefe Taschen zwischen Zahn und Zahnfleisch, die durch eine Entzündung des Zahnhalteapparates entstehen, die Parodontitis.
Um die Taschentiefe zu reduzieren und die darin befindlichen Keime und Bakterien abzutöten, bringt der Zahnarzt einen Tetracyclinfaden, also einen mit Antibiotika getränkten Faden, in die Tasche ein.
Nach zehn Tagen wird der Faden entnommen und das Ergebnis beurteilt.
Was bewirkt die Behandlung?
Eine Parodontitis hat nicht nur Folgen für das Gebiss, wie Blutungen, Schmerzen, Mundgeruch, Zahnlockerungen bis hin zum Zahnverlust, sondern die Entzündung hat auch Folgen für den gesamten Körper.
Daher ist es enorm wichtig, die Bakterien und Keime in den Zahnfleischtaschen zu entfernen. Früher geschah dies über die Einnahme von Tabletten, was jedoch immer auf den ganzen Organismus wirkt, und nicht nur an den Zahntaschen.
Daher hat sich die lokale Behandlung durchgesetzt, also die gezielte Gabe von Antibiotika in die Zahntasche.
Dazu wird der Zahnarzt vorsichtig die gesamte Tasche mit dem Tetracyclinfaden ausfüllen.
Nach zehn Tagen wird der Faden wieder entnommen.
Oftmals lässt sich so der Zahn erhalten und muss nicht vom Zahnarzt gezogen werden.
Ihr Nutzen
Eine bestehende Parodontitis kann am Fortschreiten gehindert werden.
Zahnverluste werden vermieden und Sie können auch weiterhin mit Ihren natürlichen Zähnen durchs Leben gehen.











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