Autoren
DocMedicus Verlag: Ihr Partner für evidenzbasierte Medizin und aktuelles Wissen
Der DocMedicus Verlag ist ein digitaler Medizin- und Wissenschaftsverlag, der medizinisches Wissen für Ärzte, medizinisches Fachpersonal und Patienten strukturiert aufbereitet. Wissenschaftlicher Maßstab unserer Arbeit ist die evidenzbasierte Medizin.
Evidenzbasierte Medizin verbindet die beste verfügbare wissenschaftliche Evidenz mit der klinischen Erfahrung des Arztes sowie den individuellen Werten, Präferenzen und Lebensumständen des Patienten [1-3]. Sie bedeutet weder die schematische Anwendung von Studienergebnissen noch die unkritische Übernahme von Leitlinienempfehlungen.
Medizinische Autoren und fachliche Expertise
Die Inhalte von DocMedicus werden von medizinisch qualifizierten Autoren aus Wissenschaft, Klinik und Praxis erstellt und fachlich geprüft. Ihre klinische Erfahrung unterstützt die Einordnung wissenschaftlicher Erkenntnisse hinsichtlich ihrer medizinischen Relevanz, praktischen Anwendbarkeit und Übertragbarkeit auf den einzelnen Patienten.
Autorschaft, verwendete Literatur und das Datum der letzten Aktualisierung werden bei den Beiträgen ausgewiesen. Damit sollen die fachliche Verantwortung und die wissenschaftlichen Grundlagen der Inhalte nachvollziehbar bleiben.
Redaktionelle Arbeitsweise
Die medizinische Fachliteratur wird regelmäßig auf relevante neue Erkenntnisse überprüft. Dabei werden insbesondere folgende Quellen berücksichtigt:
- aktuelle evidenzbasierte Leitlinien
- systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen einschließlich Cochrane-Reviews
- relevante kontrollierte klinische Studien
- hochwertige diagnostische und prognostische Studien
- behördliche Sicherheitsinformationen
- aktuelle Fachinformationen
Die Auswahl medizinischer Quellen richtet sich nicht allein nach dem Studiendesign. Berücksichtigt werden auch die methodische Qualität, klinische Relevanz, Aktualität, Konsistenz der Ergebnisse und Übertragbarkeit auf die jeweilige Versorgungssituation.
Relevante neue Erkenntnisse werden in die Medizinlexika und das DocMedicus Expertensystem eingeordnet. Dabei sollen Nutzen und mögliche Schäden medizinischer Maßnahmen, Behandlungsalternativen, Kontraindikationen, Evidenzlücken und wissenschaftliche Kontroversen ausgewogen und nachvollziehbar dargestellt werden.
Neue Leitlinien, relevante Studienergebnisse, behördliche Sicherheitsmitteilungen oder Änderungen von Fachinformationen können eine vorzeitige Überarbeitung bestehender Inhalte auslösen. Die redaktionelle Arbeitsweise orientiert sich an anerkannten Standards für die Erstellung vertrauenswürdiger Gesundheitsinformationen [4-7].
Zusammenarbeit mit der DGNP
Der DocMedicus Verlag arbeitet mit der Deutschen Gesellschaft für Nährstoffmedizin und Prävention (DGNP) e. V. zusammen. Mitglieder und der wissenschaftliche Beirat der Fachgesellschaft bringen ihre Expertise aus Wissenschaft, medizinischer Praxis und Klinik in die Weiterentwicklung und Aktualisierung der Inhalte ein.
Die Zusammenarbeit unterstützt insbesondere die fachliche Einordnung von Themen aus der Präventionsmedizin, Ernährungsmedizin, Mikronährstoffmedizin und weiteren angrenzenden medizinischen Fachgebieten.
Fachliche Qualitätssicherung
Neue oder wesentlich überarbeitete medizinische Inhalte werden mindestens nach dem Vier-Augen-Prinzip erstellt und geprüft. Die fachliche Zweitprüfung erfolgt durch einen weiteren Arzt aus demselben oder einem fachlich angrenzenden Gebiet.
Geprüft werden insbesondere:
- medizinische Richtigkeit und Vollständigkeit
- Übereinstimmung der Aussagen mit den angegebenen Quellen
- Aktualität der berücksichtigten Leitlinien und Fachliteratur
- klinische Relevanz und praktische Anwendbarkeit
- angemessene Darstellung von Nutzen, Risiken und Behandlungsalternativen
- nachvollziehbare Kennzeichnung von Evidenzlücken und wissenschaftlichen Unsicherheiten
Das Ziel ist eine wissenschaftlich fundierte, transparente und für die jeweilige Zielgruppe verständliche Darstellung medizinischen Wissens. DocMedicus dient als Informations- und Entscheidungshilfe, ersetzt jedoch weder die individuelle ärztliche Beurteilung noch die gemeinsame Entscheidungsfindung von Arzt und Patient.
Literatur
- Sackett DL, Rosenberg WMC, Gray JAM, Haynes RB, Richardson WS. Evidence based medicine: what it is and what it isn't. BMJ. 1996;312(7023):71-72. doi: 10.1136/bmj.312.7023.71
- Haynes RB, Devereaux PJ, Guyatt GH. Physicians' and patients' choices in evidence based practice. BMJ. 2002;324(7350):1350. doi: 10.1136/bmj.324.7350.1350
- Djulbegovic B, Guyatt GH. Progress in evidence-based medicine: a quarter century on. Lancet. 2017;390(10092):415-423. doi: 10.1016/S0140-6736(16)31592-6
- Arbeitsgruppe GPGI. Gute Praxis Gesundheitsinformation. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwes. 2016;110-111:85-92. doi: 10.1016/j.zefq.2015.11.005
- Koch K. Eckpunkte evidenzbasierter Gesundheitsinformationen. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz. 2021;64(5):568-572. doi: 10.1007/s00103-021-03321-0
- Büchter RB, Albrecht M, Grimm M, Seelig M, Steckelberg A, Rahn AC. Inhaltliche Weiterentwicklung von Standards zur Erstellung evidenzbasierter Gesundheitsinformationen: Eine Bedarfserhebung und Priorisierung im EbM-Netzwerk. Z Evid Fortbild Qual Gesundhwes. 2024;187:42-52. doi: 10.1016/j.zefq.2024.03.011
- Schaefer C, Koch K, Büchter R, Schmidt-Kaehler S, Münch I, Mathew JL. Making High-Quality Health Information More Visible – A Proposal for a Set of Criteria to Assess Information Provider Methods. J Health Commun. 2026;31(4):194-198. doi: 10.1080/10810730.2026.2663933