Ein schönes Lächeln
Smile-Makeover

Der dem angloamerikanischen Sprachraum entlehnte Begriff des Smile Makeover hat in letzter Zeit Einzug in die Ästhetische Zahnmedizin gefunden und kann übersetzt werden mit "Verschönerung" oder auch "gründlicher Veränderung des Lächelns". Um dem Patienten zu einem attraktiveren, einnehmenden und selbstsicheren Lächeln zu verhelfen, können die verschiedensten Verfahren der Zahnmedizin erforderlich werden.

"Lachen ist die beste Medizin", "Lachen ist gesund", "Wer lacht, lebt länger- und gesünder": wer kennt sie nicht, diese alten Volksweisheiten! Und längst ist sich die Medizin darüber im Klaren, wie viel Wahrheit in ihnen steckt. Umso ungesünder ist es für einen Menschen, der meint, sich das Lachen und sogar das Lächeln auf Grund ästhetischer Einschränkungen selbst verbieten zu müssen. In diesem Zusammenhang müssen schon einfachste Maßnahmen, die zu einem schöneren Lächeln verhelfen, als therapeutisch sinnvoll betrachtet werden.

In erster Linie ist die Ästhetische Zahnmedizin gefordert, so beispielsweise in Form von:

  • Regelmäßiger Professioneller Zahnreinigung (PZR) mit Pulverstrahl und nachfolgender Politur, die als einfachste und dennoch sehr effektive Maßnahme zu belagsfreien und damit heller wirkenden Zähnen verhilft
  • Bleaching/Laserbleaching: Zahnaufhellung
  • Veneers: hauchdünne Keramikverblendschalen können zur Aufhellung und für leichtere Form- und Stellungskorrekturen aufgeklebt werden und haben bei minimalem Zahnhartsubstanzverlust eine hervorragende ästhetische Verbesserung zur Folge.

Diese Leistungen der Ästhetischen Zahnmedizin gehen konsequenterweise oft Hand in Hand mit Therapiemaßnahmen aus dem Bereich der Kieferorthopädie:

  • Beseitigung von Zahnfehlstellungen z. B. mit unsichtbarer Zahnkorrektur (Invisalign®), unabhängig vom Alter des Patienten
  • In jugendlichen Wachstumsphasen können auch noch Anomalien der Kieferlage und -größe beeinflusst werden, z. B. durch Funktionskieferorthopädie, Multibandapparaturen, Lingualtechnik, Bionator, Headgear u.v. m.

Auch die konservierende Zahnheilkunde leistet durch den Austausch von Amalgamfüllungen oder Gold-Inlays gegen zahnfarbene Restaurationen wie Kunststofffüllungen oder z. B. Cerec- bzw. Keramik-Inlays u.v.m. wesentlichen Beitrag zu einem ästhetischen Lächeln.

Sind die Zähne durch noch größeren Zahnhartsubstanzverlust vorgeschädigt, kann der Fachbereich der Prothetik  mit Teilkronen oder Kronen aus ästhetischen zahnfarbenen Materialien zu einem schöneren Lächeln verhelfen, in Fällen von Zahnverlust mit Brücken oder weiter reichenden prothetischen Versorgungen.

Auch die Zahnchirurgie kann gefordert sein, sei es z. B. durch das Setzen von Implantaten und auch durch chirurgische Maßnahmen der Parodontologie, denn zur Ästhetik des Lächelns gehört gesundes Zahnfleisch unabdingbar dazu.

Über den zahnmedizinischen Bereich hinaus kann ein Patient Leistungen der ästhetischen Chirurgie in Anspruch nehmen.

Das Verfahren

Die verschiedenen Therapieschritte für ein Smile Makeover basieren auf einer umfassenden Befundaufnahme der Ausgangssituation des Patienten in Kombination mit den Aspekten, die vom Patienten selbst als verbesserungsbedürftig angesehen werden. Ein für den Patienten sehr anschauliches Hilfsmittel ist das Verfahren der digitalen Ergebnisvorschau (Digital Imaging), mit welchem dem Patienten durch Computersimulation ein recht realitätsnaher Vorher-Nachher-Vergleich anhand seiner eigenen Bilder ermöglicht werden kann. Auch wird ihm dadurch beispielsweise die Möglichkeit eingeräumt, unter verschieden umfangreichen Therapieplänen auszuwählen.

Alle Maßnahmen orientieren sich an Parametern wie z. B.:

  • Zahnfarbe: helle Zähne strahlen Gesundheit, Sauberkeit und Frische aus
  • Zahnform: Längen-Breitenverhältnis des Einzelzahnes und der Schneidezähne zueinander; psychologische Wirkung unterschiedlicher Zahnformen
  • Zahnstellungen, psychologische Wirkung unterschiedlicher Frontzahnstellungen
  • Kurve der Unterlippenlinie, die optisch vom Oberkiefer-Zahnbogen wieder aufgenommen wird
  • Verlauf der Bipupillarlinie (gedachte Linie durch die Pupillen) im Vergleich zur Kauebene bzw. Stellung der Frontzähne
  • Verlauf des Zahnfleischrandes
  • Wirkung von Zahnfarbe im Verhältnis zu Gesichtsfarbe
  • u. v. m.

Letztendlich ist das Smile Makeover ein Prozess, mit dem jedem Patienten unter Berücksichtigung vieler verschiedener Parameter mit Hilfe der Ästhetischen Zahnmedizin zu seinem individuellen Optimum verholfen werden kann: zu einem attraktiven Lächeln, mit dem er offen, selbstbewusst und gelöst seinen Kommunikationspartnern entgegentritt.


     
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