Dank moderner Technik können auch im zahnmedizinischen Bereich labordiagnostische Untersuchungen durchgeführt werden, die im Verdachtsfall Aufschluss über den aktuellen Gesundheits- bzw. Erkrankungszustand von Mund, Zähnen und des Zahnhalteapparats geben.
Die Untersuchungen betreffen beispielsweise:
- den Speichel in seiner Fähigkeit, Säuren abzupuffern, und messen seiner Fließrate – beides wichtige Faktoren zum Erhalt des Mineralisationsgleichgewichts im Mund
- das Vorkommen von Candida albicans (Hefepilzen) mittels mykologischer Untersuchungen
- die Gingiva (das Zahnfleisch) und den Sulcus (Zahnfleischfurche,
an der das Zahnfleisch in die Zahnfleischtasche übergeht), in denen mittels des
Interleukin-1-Gentestes Hinweise auf die
erschwerte Behandlung einer Parodontitis
gewonnen werden (je mehr Interleukin-1 vorhanden ist, desto stärker und rascher wird der Knochen im Verlauf einer Parodontitis abgebaut)
- die Mundschleimhaut im Bereich von Risikoläsionen (auffällig veränderte Areale der Mundschleimhaut), die durch Entnahme einer Bürstenbiopsie (Abrasionszytologie) in ihrem Verlauf kontrolliert werden können;
- Markerkeime für Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparats), die mit Hilfe des DNS-Sondentests erkannt werden.
Nachfolgend werden Ihnen die wichtigsten Leistungen der Labordiagnostik vorgestellt.








DocMedicus
Newsletter
DocMedicus Expertenrat



