Die Herstellung
Sind noch zwei bis drei Restzähne pro Kiefer vorhanden, die jedoch aufgrund ihrer Eigenschaften (Lockerung, Knochenrückgang) nicht mehr für herkömmliche Teleskope geeignet sind, kann eine über Resilienzteleskope befestigte Deckprothese angefertigt werden. Diese Teleskope haben lediglich Führungs- aber kaum Haltefunktion. Der Prothesenhalt wird über Saughaftung, wie bei Totalprothesen, erreicht. Sie bewirken eine Stabilisierung gegenüber horizontal einwirkenden Kräften.
Resilienzteleskope können eingesetzt werden, wenn Zähne bereits bis zum zweiten Grad (Beweglichkeit mehr als ein Millimeter) gelockert sind und die Wurzel noch mindestens zu einem Drittel im Knochen verankert ist. Resilienzteleskope sind modifizierte Zylinderteleskope und dienen u. a. einer Doppelkrone mit Spielpassung zwischen Innen- und Außenkrone:
Resilienzteleskopkronen bestehen aus zwei Kronen. Der natürliche Zahn wird hierfür beschliffen und es wird eine Krone – Primärkrone – eingesetzt und mittels Zement dauerhaft am Zahn befestigt. Die zweite Krone – Sekundärkrone – befindet sich an der herausnehmbaren Prothese. Beim Einsetzen der Prothese gleitet die zweite Krone über die erste.Oftmals erleichtert die Deckprothese den Patienten den Übergang zur Totalprothese, da zunächst noch eigene Zähne im Mund belassen werden. Bei Verlust der Restzähne kann eine Umarbeitung der Prothese zum totalen Zahnersatz erfolgen.
Ihr Nutzen
Eine Cover Denture Prothese ist an den natürlichen Restzähnen befestigt und ist dadurch in ihrer Lage stabil gesichert.Literatur
- Pospietsch, P. Die prophylaktisch orientierte Versorgung mit Teilprothesen. 1. Aufl. (2001)










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