Ziel einer Wurzelkanalbehandlung ist die langfristige Erhaltung eines Zahnes. Dafür muss, soweit möglich, eine vollständige Aufbereitung und Desinfektion des Kanalsystems durchgeführt werden. Dieses ist nur möglich, wenn die Aufbereitungslänge des Zahnes bekannt ist. Ist die Füllung zu kurz, können Bakterien im Zahn zu einer Pulpitis (Entzündung der Zahnmarks, d. h. des Gewebes im Zahninnenraum; Zahnnervenentzündung) führen. Fällt die Füllung zu lang aus, werden Keime und Erreger in den Kieferknochen gepresst, so dass sich auch hier im schlimmsten Fall eine Osteomyelitis (Knochenentzündung) entwickeln kann.
Das Verfahren
Das Verfahren basiert darauf, dass ein konstanter elektrischer Widerstand zwischen Wurzelhaut und Schleimhaut besteht, welcher beim Erreichen der Wurzelspitze schlagartig abfällt.Zur Messung werden in den Mund zwei Elektroden eingebracht, zwischen denen eine Spannung erzeugt wird. Eine Elektrode sitzt im Zahn, die andere hält der Zahnarzt in der Hand. Es wird ein Stromkreis gebildet, der Zahn selbst leitet keinen Strom. Die zweite Elektrode kann nun vom Zahnarzt tiefer in den Zahn eingeführt werden, wodurch der Widerstand langsam abfällt. Beim Erreichen eines kleinen Lochs am Ende des Wurzelkanals, bricht der Widerstand plötzlich zusammen. Dies kann an einem Messgerät abgelesen werden. Anhand der Elektrodenlänge beim Zusammenbrechen des Widerstandes kann man die Länge des Wurzelkanals genau ermitteln.
Die Endometrie ist genauer als Röntgenaufnahmen!
Wenn beispielsweise eine Wurzel gekrümmt ist, kann es vorkommen, dass dies auf dem Röntgenbild nicht deutlich sichtbar wird.
Ihr Nutzen
Die Gefahr, dass eine Füllung zu kurz oder zu lang ausfällt, und somit zu schmerzhaften Entzündungen führt, wird durch die Endometrie fast völlig ausgeschlossen.
Somit garantiert das Verfahren eine optimale Versorgung, damit Sie auch weiterhin mit Ihren natürlichen Zähnen und einem attraktiven Lächeln durchs Leben gehen können.










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