Säuren werden nach der Aufnahme zuckerhaltiger Nahrung von den im Mund lebenden Bakterien gebildet und greifen den Zahn an.
In gewissem Maße kann dies vom Speichel verhindert werden. Ein kleiner Schaden am Zahnschmelz kann mittels des Speichels wieder repariert werden.
Diese Fähigkeit des Speichels ist abhängig von seiner Zusammensetzung und bei jedem Menschen unterschiedlich gut oder schlecht ausgeprägt.
Das Verfahren
Mittels eines Teststreifens wird der sogenannte pH-Wert ermittelt. Er gibt Auskunft darüber, wie gut der Speichel in der Lage ist, die Säuren zu bekämpfen.
Dazu wird etwas Speichel mit einer Pipette auf einen Testsreifen gegeben. Nach etwa fünf Minuten ist die Reaktion beendet und anhand der Färbung des Streifens kann nun mit Hilfe einer Farbskala der pH-Wert bestimmt werden.
- Saurer pH-Wert – schlechte Pufferkapazität
- Neutraler pH-Wert – mittlere Pufferkapazität
- Basischer pH-Wert – gute Pufferkapazität
Um eine bessere Pufferwirkung zu erzielen, kann beispielsweise eine Zahncreme mit Natriumhydrogencarbonat verwendet werden.
Mittels der Puffer-Kapazitätsbestimmung kann ein erhöhtes Kariesrisiko schon frühzeitig erkannt werden und die Entstehung von Karies kann durch gezielte Maßnahmen verhindert werden.










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