Mundakupunktur – Was ist das?
Bei der Akupunktur werden hauchdünne Nadeln in ganz bestimmte Punkte der Haut gesetzt und über einige Zeit dort belassen.
Jeder Punkt ist einer Körperstelle oder einem Organ zugeordnet und die Stimulation des Hautpunktes wirkt sich positiv auf das zugehörige Organ aus.
Bei der Mundakupunktur liegen die Punkte sowohl auf der Innenseite von Lippen und Wangen, als auch am Ende der Zahnreihen.
Welche Unterschiede bestehen zur herkömmlichen Akupunktur?
Bei der herkömmlichen Akupunktur wird die positive Wirkung durch das verweilen der Nadeln im entsprechenden Hautpunkt erreicht.
Es ist im Mund jedoch nicht möglich, Nadeln über längere Zeit zu setzen, da dies zu gefährlich wäre.
Statt dessen wird eine kleine Menge eines Betäubungsmittels eingesetzt, welches dann die Langzeitwirkung zur Folge hat. Da das Betäubungsmittel keine Gefäßerweiternden – oder verengenden Zusätze enthält, hat die Behandlung keine systemischen Folgen.
Das Auffinden der Akupunkturpunkte geschieht über ein leichtes Berühren der Schleimhaut.
An den meisten Stellen werden sie diese Berührung kaum wahrnehmen. Wird ein Punkt getroffen, der therapiebedürftig ist, erkennen Sie dies an einem deutlich intensiveren Empfinden und können dies dem Zahnarzt mitteilen.
Er wird die betroffenen Stellen stimulieren und Ihnen erklären, welche Organe behandelt wurden.
Einige Beispiele für Akupunkturpunkte sind unter anderem
- Niere, Blase – im Bereich der Schneidezähne
- Leber, Gallenblase – im Bereich der Eckzähne
- Lunge, Dickdarm – im Bereich der vorderen Mahlzähne
- Magen, Milz – im Bereich der hinteren Mahlzähne
- Herz, Dünndarm – im Bereich der Weisheitszähne
Ihr Nutzen
Die Mundakupunktur ist schnell und wirkungsvoll durchzuführen.
Durch die Stimulation bestimmter Organpunkte werden körpereigene Regulationsmechanismen angeregt, und Ihr Körper wird in die Lage versetzt, sich selbst zu helfen.











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