Was sind Dentinadhäsive?
Um eine Füllung am Zahn zu befestigen, muss zunächst die Oberfläche des Zahnes behandelt werden, um die Voraussetzungen für eine optimale Haftung zwischen Füllung und Zahn zu schaffen.
Diese Vorbehandlung wird mittels der so genannten Dentinadhäsive durchgeführt.
Dentin ist ein Bestandteil des Zahnes. Da das Dentin zu einem großen Anteil aus organischen Stoffen besteht, also aus lebendem Gewebe, verbindet es sich normalerweise nicht mit den üblichen Klebern. Dadurch sitzt die Füllung nicht fest am Zahn und kann leichter verloren gehen.
Dentinadhäsive werden dazu genutzt, um eine stabile Verbindung zwischen Dentin und Füllung herzustellen.
Wie wird die Behandlung durchgeführt?
Die Vorbehandlung eines Zahnes mit Dentinadhäsiven erfolgt zumeist in drei Schritten:
- Schritt 1 – Konditionierung
Ein Konditionierer dient dazu, die Oberfläche umzustrukturieren. Die beim Bohren entstandene „Schmierschicht“ wird entfernt und dem Dentin werden Mineralien entzogen. Dies geschieht meist mit Hilfe von Säuren. Dabei wird jedoch nicht das gesamte Dentin entmineralisiert, sondern lediglich die Oberfläche. - Schritt 2 – Primer
Der Primer dient dazu, dem Dentin Wasser zu entziehen und die Oberfläche zu erweitern, so dass der Kleber besser eindringen und somit besser am Zahn haften kann. - Schritt 3 – Adhäsiv
Das Adhäsiv ist der eigentliche Haftvermittler. Er dringt in die erweiterte Oberfläche ein und bildet hier die Vorausetzung für eine lange Lebensdauer der Füllung.
Wann wird diese Technik angewendet?
Ihr Nutzen
Die Dentinadhäsive ermöglichen einen besseren Halt und somit eine längere Lebensdauer Ihrer Füllung oder Krone.
Sie können wie gewohnt essen, sprechen und lächeln, ohne die Angst, Ihre Zahnversorgung zu verlieren.











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